AWO unterstützt Aktion ’5 vor 12′ gegen Rassismus


„Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen!“, betont der Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelm Schmidt und erklärt: „Deshalb unterstützt der Bundesverband der AWO die Aktion `5 vor 12`, die von der Türkischen Gemeinde Deutschlands ins Leben gerufen wurde.“ Am 21. März 2012, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, lassen viele Mitarbeiter der AWO in ganz Deutschland von 11:55 Uhr an, ihre Arbeit ruhen und demonstrieren gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. „Es ist allerhöchste Zeit, ein deutliches Zeichen zu setzen“, erklärt AWO Präsident Schmidt und fügt hinzu: „Wir sind sicher, dass sich überall in Deutschland tausende AWO Einrichtungen aktiv an der Aktion ´5 vor 12´ beteiligen.“ „Wir dürfen nicht zulassen, dass rechte Ansichten durch das Unterwandern von zivilgesellschaftlichen Strukturen immer weiter in die gesellschaftliche Mitte vorstoßen“, betont Wilhelm Schmidt.

So gebe es zunehmend Bestrebungen, die klassischen Felder der Wohlfahrtspflege zu unterwandern und systematisch von Menschen mit rechtem Gedankengut zu besetzen. „Rassismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“, betont Schmidt. „Für alle Demokraten gilt es deshalb, genau hinzusehen und rechten Positionen entschieden entgegen zu treten“, so der AWO Präsident abschließend. Die AWO fühlt sich seit ihrer Gründung 1919 den Grundwerten Solidarität, Toleranz, Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit verpflichtet. Mit dem „Magdeburger Appell“ beschloss die AWO Bundeskonferenz, im Jahr 2007, gegen jede Form rechtsextremer Ideologie Position zu beziehen. Auch in Remscheid werden AWO Einrichtungen an der Aktion teilnehmen.

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