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Willkommen bei Remscheid Tolerant!


Unser Aktionsbündnis setzt Zeichen gegen jedwede Form des Extremismus in unserer Stadt: durch Information, durch Aktionen und Veranstaltungen.
Auf dieser Seite finden Sie Themen und Veranstaltungshinweise – wir fördern ein gutes Für- und Miteinander der rund 120 Nationen in unserer Stadt.
Informieren Sie sich in der Gründungserklärung über die Hintergründe. Die Liste der Unterzeichner zeigt eindrucksvoll, wie vielen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Miteinander in ihrer Stadt wichtig ist. Für die Vielfalt – “Remscheid ist bunt” – steht ebenso eine Vielzahl von Organisationen. Machen auch Sie mit und zeigen Sie durch Ihren Beitritt Ihre Solidarität.
Diese Internetseite will eine Plattform sein für Vereine und Organisationen, die sich mit interkultureller Arbeit befassen. Nutzen Sie die Möglichkeit, für Ihre Arbeit zu werben. Nehmen Sie „remscheid-tolerant.de“ in Ihren Presseverteiler auf.
Ihr Team von Remscheid Tolerant

Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa – Nehmt am 1. Mai teil !!!!

 1. Mai in Remscheid:

Von 9:00 bis 9:45 Uhr findet anlässlich des 1. Mai in der Ev. Stadtkirche am Markt ein Gottesdienst mit
anschließender Teilnahme an der Maidemonstration und Kundgebung statt.

10:00 Uhr Die Teilnehmer treffen sich auf der Freifläche vor dem Remscheider Hauptbahnhof
(Bahnhofsvorplatz/ Willy-Brandt-Platz) – Zur Unterhaltung spielt die Percussion-
Formation von Susanne Strobel und Apito Fiasko.
10:15 Uhr Abmarsch des Demonstrationszuges

Ab 11:00 Maikundgebung auf dem Theodor-Heuss-Platz

Maifest Im Anschluß an den politischen Teil findet von 12:00 Uhr bis 17 Uhr auf dem Theodor-
Heuss-Platz das Maifest mit einem großen Kulturprogramm unter Beteiligung vieler
Remscheider Vereine statt. Außerdem gibt es Info- u. Aktionsstände, Spielangebote,
Kaffee, Kuchen, intern. Grillspezialitäten, Getränke …… und vieles andere mehr!

Aufruf zum 1. Mai

Der 1. Mai ist UNSER TAG.
Denn es sind die Beschäftigten, die den Wohlstand dieses Landes erarbeiten.
Der 1. Mai ist unser Tag der Arbeit. Am 1. Mai demonstrieren wir für die Würde der
arbeitenden Menschen!
Die Gewerkschaften zeigen durch Mitbestimmung und Tarifpolitik, dass wir die Lage der arbeitenden Menschen
verbessern können. Aber wir erleben seit Jahren, dass Arbeit entwertet wird. Aus sicheren Arbeitsplätzen
wurden oft unsichere Jobs. Fast ein Viertel der Beschäftigten hängt im Niedriglohnsektor fest. Immer mehr
Beschäftigte leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen und Stress. Und immer mehr Menschen droht Altersarmut.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst: Die Mittelschicht bröckelt, die unteren Einkommen sinken, während
der Reichtum der oberen zehn Prozent zunimmt. Sie besitzen mittlerweile weit über die Hälfte des Gesamtvermögens
in Deutschland.
Europas Krise ist noch längst nicht ausgestanden. Die falsche Krisenpolitik mit ihren radikalen Kürzungsprogrammen
sorgt für eine Spirale nach unten. Kürzen und Sparen trifft nicht die Krisenverursacher an den  Finanzmärkten, sondern die Krisenopfer: sie trifft Beschäftigte, Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner sowie  die junge Generation.
Wir wollen für alle Menschen gute Arbeit, ein sicheres Auskommen und ein Leben in Würde!
Dafür brauchen wir eine neue Ordnung der Arbeit.
Wir wollen:
• die Stärkung der Rechte der Beschäftigten, der Mitbestimmung und der Tarifautonomie
• Gute Arbeit statt perspektivloser Jobs
• einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro
• gleiches Geld für gleiche Arbeit in der Leiharbeit
• Schluss mit der Diskriminierung von Frauen – auch in der Bezahlung
• eine Rente, die zum Leben reicht. Deshalb: Sofortiges Ende der Rentenkürzungen
• ein Investitions- und Konjunkturprogramm für ein sozial gerechtes Europa
• eine solide Finanzierung für einen handlungsfähigen Staat, z. B. für Bildungsinvestitionen
2013 ist kein Jahr wie jedes andere. Am 2. Mai vor achtzig Jahren wurde die freie deutsche Gewerkschaftsbewegung
durch die Nationalsozialisten zerschlagen. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden von den
Nazis verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet. Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen
Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz. Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität und kein Ort für Nazis.
1. MAI: UNSER TAG FÜR GUTE ARBEIT. SICHERE RENTE. SOZIALES EUROPA

Großer Erfolg zur Freundschaftskundgebung für Asylsuchende

Klauser Delle. Am 20. März versammelten sich gut 250 Menschen zu einer Solidaritätskundgebung am Lüttringhauser Asylbewerberwohnheim in der Klauser Delle um dem Aufmarsch der rechtsextremen Partei PRO-NRW entgegenzutreten und ein deutliches Zeichen für die Toleranz in unserer Stadt zu setzen.

Die Demonstration zu der das Aktionsbündnis Remscheid Tolerant aufgerufen hatte, war ein voller Erfolg. Unser großer Dank gilt den Anwohnern, den vielen Lüttringhausern, dem Kinder- und Jugendzentrum „Die Schlawiner“ gGmbH, dem Leibniz Gymnasium, dem Familienzentrum Lüttringhausen, den Kirchenvertretern, dem Caritas Verband, den Gewerkschaften und den politischen Vertretern. Zusammen mit den Remscheid Tolerant Anhängern zeigte sich auch die Schirmherrin und Oberbürgermeisterin Beate Wilding, um Position zu beziehen für die Rechte von Verfolgten und aus ihrer Heimat geflohenen Menschen.

Bitter auch, dass die an der Klauser Delle befindliche Kindertagesstätte wegen der durch Pro- NRW angekündigten Demonstration geschlossen werden musste. AnwohnerInnen und die MitarbeiterInnen der KiTa Klauser Delle sorgten dennoch gut gelaunt mit heißem Kaffee, Kuchen und Waffeln für das Wohl der vielen „Gäste“. Auch dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Unter dem Motto „Ihr lauft ins Leere!“, zeigten die Remscheider Bürger den angereisten Rechten „den kalten Rücken“. Bei den Witterungsbedingungen einfach zu bewerkstelligen. Insgesamt eine absolut friedliche Demonstration, die eines sehr deutlich gezeigt hat: Remscheid ist und bleibt eine tolerante Stadt!

Fotos folgen in Kürze

Pressemitteilung Remscheid Tolerant

 Das Aktionsbündnis „Remscheid Tolerant“ ruft zu einer Solidaritätskundgebung für Flüchtlinge, die in Remscheid leben, auf.

Menschen mit Fluchtgeschichte werden seit Jahren in Remscheid aufgenommen und betreut. In Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgen aus allen gesellschaftlichen Schichten versuchen wir, Flüchtlingen zu helfen und Zukunftsperspektiven zu geben.

Wir treten in unserer Heimatstadt Remscheid für Toleranz ebenso ein wie für den uneingeschränkten Schutz der Demokratie, der Religionsfreiheit und der Menschenwürde.

Wir wehren uns gegen rechten Populismus und diffamierende Äußerungen gegen Menschen, die unsere Hilfe brauchen.

Die Kundgebung findet am

20.03.2013 von 14.00 -17.00 Uhr in den Häusern Klauser Delle 6 und 8, 42899 Remscheid

statt.

 

Abbrucharbeiten der DITIB Moschee beginnen

Himmet Ertürk, der Vorssitzende der DITIB Gemeinde hat um Veröffentlichung der folgenden Pressemitteilung gebeten:

Sehr geehrte Damen und Herren, 

mit der Ausführung der Abbruch-Arbeiten der alten Ditib Moschee an der Stachelhauser Straße wird am 25.01.2013 begonnen. 
Über die Dauer der Abrissarbeiten kann ich Ihnen derzeit keine näheren Angaben machen.

Bitte sehen Sie von telefonischen Rückfragen ab, da ich aus dienstlichen Gründen bis einschließlich 29.01.2013 nicht erreichbar bin.

Bei dringenden Nachfragen können Sie mir gerne eine Mail mit dem unten stehenden Formular zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Himmet Ertürk
Vorsitzender
DITIB Gemeinde Remscheid

 

Mail an den Vorsitzenden der DITIB Gemeinde Remscheid

* (kennzeichnet erforderliches Eingabefeld)
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse ein 2. mal ein.

Nachbarschaftsfest *TalVielfalt in Wuppertal

Am 27. Oktober will die rechtsextreme Organisation Pro- NRW gegen den geplanten Neubau der Moschee an der Gathe demonstrieren.

Am 27. Oktober setzen Wuppertalerinnen und Wuppertaler dem Aufmarsch dieser Rechts-extremisten ein Bekenntnis für ein vielfältiges, buntes und demokratisches Wuppertal entgegen.

In Kooperation des Netzwerks für Demokratie und Toleranz mit der Alten Feuerwache, der DiTiB Gemeinde an der Gathe, der RAA, der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. findet am 27.10. von 12 bis 18 Uhr rund um die Gathe das Nachbarschaftsfest *TalVielfalt sowie eine Gegenkundgebung auf der Ludwigstraße statt – ein Fest das unser interkulturelles, interreligiöses, friedliches und tolerantes Zusammenleben in unserer Stadt mit verschiedenen Ständen, Kinderaktionen und Bühnenprogramm feiert.

Wuppertal ist stolz auf seine Vielfalt!

Wuppertal hat keinen Platz für rassistische und menschenverachtende Ideologien!

Daher rufen wir alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler dazu auf, sich der von Pro NRW angekündigten Demo gegen den Moscheebau entgegenzustellen und unsere gelebte TalVielfalt zu feiern!

Lassen Sie uns gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Pro NRW und deren antiislamische, rassistische Hetze setzen!

Ab 12 Uhr startet das Nachbarschaftsfest mit verschiedenen Aktivitäten:

  • Vor und in der alten Feuerwache: Kinderaktionen mit Hüpfburg und verschiedenen Ständen
  • In der Moschee: Verpflegung und Getränke , Aufführungen, Bürger-Info über den Moscheebau und Moschee Führungen
  • Auf dem Parkplatz an der Gathe Ecke Ludwigstraße: vielfältiges Bühnenprogramm mit Fortschrott, den Wuppertaler Bühnen, Sayee, Andre Enthöfer, Erhard Ufermann, Weetbix, Anadolu und mehr!
  • In der Kreuzkirche: „Offene Kirche“ als Rückzugs- und Begegnungsort mit der Möglichkeit seelsorgerischer Betreuung und Friedensgebet um 13 Uhr

Für ein weltoffenes und buntes Wuppertal – gegen Rechtsextremismus und Rassismus:

Pressemitteilung Talvielfalt

Literatur-Café: Kulturkonflikte mit genauer Analyse und mit Humor

Am Montag, dem 22.10.12, veranstaltet der F(L)air-Weltladen-Lüttringhausen in der Gertenbachstraße 17 zwischen 16 und 18 Uhr sein 2. Literatur-Café.

Zum Thema „Kulturkonflikte“ werden 2 Bücher durch Pfarrer Johannes Haun vorgestellt. Zum einen geht es um die nüchterne Bilanz der Duisburger Lehrerin Betül Durmaz in ihrem Buch „Döner, Machos und Migranten“. Dabei führt Durmaz eindrücklich in die Migrationsgeschichte ihrer eigenen Familie ein und berichtet an Fallbeispielen von Problemen in der Schule. Die in Deutschland aufgewachsene und ausgebildete Lehrerein hat einen scharfen Blick für die vielen kleinen und großen Möglichkeiten, füreinander Verständnis zu gewinnen oder Kontakt zu verlieren.

Ganz humorvoll geht es in dem Roman des WDR-Mitarbeiters Birand Bingül zu: „Der Hodscha und Frau Piepenkötter“. Ein neu nach Deutschland gekommener Hodscha hat ein Ziel: er möchte eine neue Moschee bauen. Das passt der Bürgermeisterin nicht in den Wahlkampf-Kram. Es gibt ein wunderbares Aufeinander-Zugehen, Sich-Austricksen-Wollen und Sich-Gegenseitig-Respektieren zu beobachten. Eine erschwerende und fördernde Rolle spielen der Sohn der Bürgermeisterin und die Tochter des Hodscha. Mit viel Sinn für komische Situationen und einem guten Gespür für die Tücken der Kommunalpolitik schildert Birand Bingül die Versuche, an einem Ort mit unterschiedlichen Interessen und verschiedenen Kulturen zusammen zu leben.

Der Eintritt ist frei

Interreligiöser Frauentag – Frauen im Dialog

Bahá’i-Gemeinde Remscheid
Caritasverband Remscheid e.V.
Frauenreferat im Ev. Kirchenkreis Lennep
Katholisches Bildungswerk W/SG/RS

laden ein: 

am Samstag, 27. Oktober 2012

10.00 – 16.00 Uhr

Gemeindehaus der   Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde Reinshagener Straße 11

Remscheid-Reinshagen

Bitte Flyer beachten und sich anmelden Flyer interreligiöser Frauentag

Nazi-Kundgebung am 15.09.2012 in Wuppertal und PRO-Aufmarsch am 27.10.2012

Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. teilt mit, dass leider für den kommenden Samstag wieder eine Nazi-Kundgebung angemeldet wurde.

Die NPD und Wuppertaler Neonazis haben für den 15.09.2012 ab 12.00 Uhr am Wichlinghauser Markt eine Kundgebung unter dem Titel “Raus aus dem Euro” und “Gegen staatliche Repression und Solidarität mit den gefangenen Kameraden” angemeldet.  

Erschreckend reiht sich dies in die zunehmenden Anmeldungen rechtsextremer Organisationen in Wuppertal ein, hier besonders die von PRO-NRW für den 27.10.2012 angemeldete Demonstration gegen den Moscheebau an der Gathe. 

Auch am kommenden Samstag, den 15.09. gilt es Präsenz zu zeigen und  den Rechtsextremen deutlich zu machen, dass sie in Wuppertal keinen Platz haben!

Continue reading ‘Nazi-Kundgebung am 15.09.2012 in Wuppertal und PRO-Aufmarsch am 27.10.2012′

Buchstabenzauber

Buchstabenzauber Wort-, Schreib- und Leselust:

Religion und Kultur im Dialog

Lesereihe vom 23. bis zum 30. September 2012 im Rahmen der Interkulturellen Woche

„Wer immer Du bist“ ist das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche. Wir wollen mit unserer Reihe “Buchstabenzauber“ dieses Willkommen bekräftigen. Anhand von mehrsprachigen Geschichten, Lesungen, interaktiven Planspielen und Podiumsdiskussionen möchten wir informieren und mit Ihnen gemeinsam die VIELFALT erleben, die durch Migration und Globalisierung in unserer Stadt, in unserem Land entstanden ist.

Continue reading ‘Buchstabenzauber’

Bürgerbegehren der “sogenannten” Interessengemeinschaft Remscheid-Mitte

Wie heute öffentlich bekannt wurde, versucht die rechtspopulistische IG Remscheid-Mitte mal wieder negative Stimmung in der Remscheider Bevölkerung zu machen. Aufhänger ist wie so oft der neue Moscheebau der Remscheider DITIB-Gemeinde. Diese möchte an der Stelle Ihrer bisherigen Moschee (ein in keiner Art und Weise schönes altes Industriegebäude) ein neues und zeitgemäßes Gebetshaus errichten.

Bisher haben wir uns sehr darüber gefreut, dass sich die Presse zu diesem Thema sehr zurückhaltend geäußert hat. Ist es doch am besten Gruppierungen dieser Art so wenig Plattform wie möglich zu bieten. Da nun aber die Flugblätter an verschiedene Haushalte gesendet wurden, blieb der Presse nichts anderes übrig, als damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken!

Leider aber wahr, gibt es diese „sogenannte“ Interessengemeinschaft, die sehr eng mit pro NRW verbunden ist. Dies ist nicht weiter verwunderlich, ist doch die Zahl der Rechten bei uns glücklicherweise eher gering.

Seit Samstag ist uns als Remscheid Tolerant bekannt, dass diese Flugblätter, von deren Existenz wir leider schon etwas länger wissen, nun verteilt werden. Als Lenkungsgruppe arbeiten wir an einer sauberen Vorgehensweise, um die Remscheider Bevölkerung davor zu warnen, wen sie denn mit einer Unterschrift unwissentlich unterstützen würden.

Wichtig ist: Mit diesem Bürgerbegehren geht es der IG Remscheid-Mitte nicht primär um die Verhinderung eines neuen Moscheebaus an einer Stelle, an der schon seit Jahrzehnten eine Moschee steht, sondern um Stimmungsmache gegen die Muslime in unserer Stadt und in unserem Land!

Im Laufe der Woche werden wir als Remscheid Tolerant eine ausführliche Stellungnahme zu diesem Thema herausgeben, die die Problematik ausführlich und differenziert aufgreifen wird.