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Aktion Du & ich – Kundgebung gegen Rechts in Radevormwald

Rader Bürgerinnen und Bürger möchten in Radevormwald am kommenden Samstag, den 5.5. von 12 bis 13 Uhr unter dem Motto “Aktion Du & ich” eine Kundgebung gegen Rechts abhalten. Anlass sind die Ereignisse der letzten Woche, auf die auch auf der Internetseite von “Remscheid tolerant” eingegangen wurde (WDR Film Menschen Hautnah).

Wir bemühen uns, möglichst viele Menschen in möglichst kurzer Zeit zu erreichen, damit die Kundgebung ein Erfolg wird, und wir zeigen können, dass es auch ein anderes Radevormwald gibt. Weitere Informationen.

Kundgebungsort: Schloßmacherplatz, 12:00 – 13:00

REMSCHEID TOLERANT ruft zur Teilhanme an der Veranstaltung auf.

 

WDR Film Menschen Hautnah

Ein wirklich interessanter Film des WDR.über die ‘ewig gestrigen’ .

(hor) Und ich finde auch ein sehr erschreckender Film, der zeigt, wie Unterdrückung und Terror funktioniert. Und das in unserer direkten Nachbarschaft.

Infoblatt vom Essener Antirassismustelefon zu Pro NRW

Das Essener Antirassismustelefon hat ein Informationsblatt zu Pro NRW mit dem Titel Pro NRW? Wölfe im Schafspelz! herausgegeben, dass man unter Material bei uns herunterladen kann. Am Samstag startet Pro NRW seine Antiislamtour in Essen Krey. Nähere Informationen findet Ihr hier.

Das neue »Respekt!« Magazin ist da.

Und am 1. Mai ist es am Infostand von REMSCHEID TOLERANT und der IG Metall kostenlos erhältlich, solange der Vorrat reicht. Mit Klick auf das Bild kann man das Magazin auch online lesen.

Aufruf zum Arbeitnehmerempfang und 1. Mai etwas anders als sonst

 

REMSCHEID TOLERANT ruft zur Teilnahme am 1. Mai auf!

(sjw/hor) Am 1. Mai geht’s wieder zur DITIB-Moschee…

denn erneut hat sich ein kleines Grüppchen von Rechtspopulisten, deren Plakate man vielerorts zerschreddert am Straßenrand bestaunen darf, in Remscheid angekündigt, um auf Höhe des Bahnübergans in der Weststraße – mit wehenden Deutschlandfahnen – gegen Religionsfreiheit zu demonstrieren. Grund ist der geplante Bau einer neuen Moschee. Dort am Bahnübergang werden diese Leute nun buchstäblich in die Schranken verwiesen… .
REMSCHEID TOLERANT befürwortet den Neubau der Moschee mit Gemeindezentrum der muslimischen DITIB-Gemeinde, die in nächster Zeit über 3 Millionen Euro investieren und auch in positiver Weise städtebauliche Akzente setzen wird.

Ab ca. 13:45h wird an der Weststraße/Ecke Stachelhauser Straße am Dienstag, den 1. Mai, kurz vor dem Abriss des alten Gemäuers, getanzt und gemeinsam gefeiert, was das Zeug hält: internationale Folklore steht auf dem Programm. Tänze zum mitmachen!

Für den Moscheebau – und damit für Religionsfreiheit – einzustehen ist konstruktiv.

Das Aktionsbündnis REMSCHEID TOLERANT ruft alle am friedlichen Zusammenleben in Remscheid Interessierten auf, am 1. Mai mitzumachen und auf die Straße zu gehen. Continue reading ‘Aufruf zum Arbeitnehmerempfang und 1. Mai etwas anders als sonst’

Fest der Nationen in Respekt! Magazin

In der Ausgabe 01 aus dem März 2012 des Magazins Respekt! war das Remscheider Fest der Nationen mit Thema. Es handelt sich um das Magazin der Aktion Respekt! kein Paltz für Rassismus.

Innenminister ruft zu Widerstand gegen Pro NRW auf

“Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat zum Widerstand gegen ausländerfeindliche Wahlkampfaktionen der Splitterpartei Pro NRW aufgerufen. Auslöser sind geplante Demonstrationen vor Moscheen in NRW und ein “islamkritischer Karikaturen-Wettbewerb” der vom Verfassungsschutz beobachteten Partei. “Gegendemonstrationen sind erwünscht – dass die Zivilgesellschaft Flagge zeigt”, sagte Jäger am Dienstag im Ständigen Ausschuss des Düsseldorfer Landtags. “Wir werden alles, was an Auflagen möglich ist, erlassen und alle Mittel ausschöpfen.”

Der Polizei-Abteilungsleiter im Innenministerium, Wolfgang Düren, warnte davor, sich durch die provokante Wahlkampfaktion zu Gewalt verleiten zu lassen. Die Behörden prüften genau, wann die Grenze zur Beleidigung oder Volksverhetzung überschritten sei. Pro NRW sei eine verfassungsfeindliche Partei mit antidemokratischen Zielen, die propagandistische Brandstiftung betreibe, sagte Jäger. Sie schüre islamfeindliche Agitation und Intoleranz.”" Quelle: WDR

REMSCHEID TOLERANT begrüßt diese Aussage des Innenministers und hofft, dass damit der unsägliche Polittourismus dieser ewig Gestrigen zumindest eingedämmt wird. In Remscheid erwarten wir wieder viele Remscheiderinnen und Remscheider am 1. Mai, der dieses Jahr nicht nur der Tag der Arbeit ist; sondern auch der nächste angekündigte Aktionstag von PRO NRW. Wir Remscheider können hier ganz im Sinne des Innenministers Flagge zeigen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Es sind  weiterhin die Flaggen von REMSCHEID TOLERANT erhältlich.

Welche Aktionen am 1. Mai neben dem Internationalen Familienfest auf dem Rathausplatz geplant sind, berichten wir aktuell.

Gedenken an die Ermordeten in der Wenzelnbergschlucht

Auch in diesem Jahr findet wieder die Gedenkstunde an die 71 Insassen der Gefängnisse der verschiedenen Städte unserer Region statt, die am 13. April 1945, wenige Tage vor dem Ende des 2. Weltkrieges in der Schlucht am Wenzelnberg ermordet wurden. In diWesem Jahr wird der Rahmen das Lied “Die Moorsoldaten” bilden, das am 27. August bei einer Veranstaltung namens “Zirkus Konzentrani” von 16 Häftlingen, überwiegend ehemaligen Mitgliedern des Solinger Arbeitergesangvereins, im Konzentrationslager Börgermoor/Emsland aufgeführt wurde.

Wohin auch das Auge blicket,  Moor und Heide nur ringsum.
Vogelsang uns nie erquicket,  Eichen stehen kahl und krumm.
Wir sind die Moorsoldaten  und ziehen mit dem Spaten ins Moor.

Hier in dieser öden Heide  ist das Lager aufgebaut,
wo wir fern von jeder Freude hinter Stacheldraht verstaut.
Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.

Morgens ziehen die Kolonnen  in das Moor zur Arbeit hin,
graben bei dem Brand der Sonnen,  doch zur Heimat steht ihr Sinn.
Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.

Heimwärts, heimwärts! Jeder sehnet   sich nach Eltern, Weib und Kind.
Manche Brust ein Seufzer dehnet, weil wir hier gefangen sind.
Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.

Auf und nieder gehn die Posten, keiner, keiner kann hindurch.
Flucht wird nur das Leben kosten. Vierfach ist umzäunt die Burg.
Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.

Doch für uns gibt es kein Klagen. Ewig kann´s nicht Winter sein.
Einmal werden froh wir sagen: Heimat, du bist wieder mein!
Dann ziehn die Moorsoldaten nicht mehr mit dem Spaten ins Moor.

Text: Johann Esser und Wolfgang Langhoff

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Remscheid, Beate Wilding schreibt in der Einladung zur Gedenkstunde:

“Sie gehören damit zu den letzten Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in unserer Heimat. Auf das nahende Ende des Krieges und ihre Befreiung hoffend, mögen die letzten Worte des Liedes der Moorsoldaten aus dem Jahre 1933: “… Ewig kann´s nicht Winter sein. Einmal werden froh wir sagen: Heimat, du bist wieder mein!” an die Gedanken und Gefühle der Ermordeten während ihrer Gefangenschaft bis kurz vor ihrem Tode erinnern.

Nachkommenden Generationenmögen es Worte der Erinnerung und der Mahnung zugleich sein: Die Werte von Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Sie leben vom Bewusstsein und Handeln eines jeden Einzelnen.   Damit tragen wir aus der Geschichte heraus eine lebendige Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.”

22. April 2012, 11:00 in der Schlucht am Wenzelnberg

Das Fest der Nationen im Pressespiegel

Nach diesem grandiosen Erfolg, der nur durch die Beteiligung von so vielen möglich war, gibt es ein großes Presseecho für unser Fest der Nationen. Hier eine zufällige Auswahl der Presseartikel, die wir weiter aktualisieren werden.

Continue reading ‘Das Fest der Nationen im Pressespiegel’

Es war ein friedliches Fest

(sjw) Die Veranstalter sind zufrieden. Das Fest der Nationen am 24.03.2012 war ein gelungenes Fest. Bei schönstem Sonnenschein war entlang der Weststraße an diesem Tag ein buntes Treiben zu beobachten, mit Infoständen, einem vielseitigen internationalen Speisenangebot und einem beeindruckenden Bühnenprogramm. Horst Kläuser, der das Fest moderierte, brachte es auf den Punkt: „Wir sind pro NRW – nicht die da!“ und zeigte mit dem Finger auf eine kleine Gruppe Deutschland-Fahnen schwenkender Leute, die hinter einer Absperrung aus Einsatzwagen der Polizei an diesem Tag nicht mehr als eine Randnotiz wert waren. „Pro“ steht nämlich „für“ etwas, nicht „dagegen“, so der Journalist, der die Menschen mitzureißen vermochte. In dieser Weise sprachen sich auch Monsignore Thomas Kaster, Superintendent Hartmut Demski, Himmet Ertürk vom Moscheeverein und – sie mit eigenen fesselnden Worten – die Schirmherrin von Remscheid Tolerant, Oberbürgermeisterin Beate Wilding, aus: für Religionsfreiheit und für den Bau einer neuen Moschee der DITIB-Gemeinde an genau der Stelle, an der unlängst die Bühne stand und vor ihr viele hundert Menschen, die für Toleranz in unserer Stadt auf die Straße gingen. Viele Remscheiderinnen und Remscheider haben, Generationen übergreifend, friedlich miteinander gefeiert. Dieser Tag wird vielen in unserer Stadt in guter Erinnerung bleiben.